Was wäre aus ihnen geworden??

Was wäre aus ihnen geworden??

ich bin von einem Züchter angesprochen worden, der von 2 Aras wußte, die sehr stark gerupft sind und die der Besitzer aus den verschiedensten persönlichen Gründen, nicht mehr halten konnte.
Er hatte die Zwei vor 9 Jahren aus mehr oder weniger schlechter Haltung erworben.

In den 9 Jahren ist es ihm nicht gelungen, das die Vögel, insbesondere die Henne, mit dem Rupfen aufhört.

Haltung mit Außenvoliere wegen eines Nachbarn war leider nicht möglich, was vielleicht dazu hätte beitragen können, das die Aras mit dem Rupfen aufhören würden.

Der Besitzer hat mehrfach mit Unterstützung des Züchters versucht für die Aras einen guten Platz zu finden.

Nur war dies schwerer als gedacht.
Die meisten Leute, die Papageien bzw. Aras haben wollen, wollen diese aber nicht so gerupft.

Und zahm sollten sie möglichst auch sein.

Da dem Züchter bekannt ist (wir kennen uns sehr gut), das ich ein großes Herz für solche armen Seelen habe, fragte er mich, ob ich die Aras nicht aufnehmen wolle.

Es war auch nicht abzusehen, was langfristig mit den Aras geschehen würde

Wie gesagt, einen geeigneten Platz zu finden, wo die Vögel so akzeptiert werden wie sie sind, gestaltete sich als sehr schwierig.

Nachdem ich wieder mal habe breitschlagen lassen    sind die Zwei Ende Oktober '05 bei mir eingezogen.

Nach einer Quarantänezeit habe ich sie zu 2 anderen Ara-Pärchen in die Voliere gesetzt, wo sie sich sehr schnell intregiert haben.

Anfänglich haben sie sich noch in Zurückhaltung geübt, was das Fressen am großen Futterbrett anbelangte.
Aber inzwischen gehen sie auch dorthin zum Fressen, sodaß die zusätzlich angebrachten Futternäpfe wohl bald überflüssig sind.

Das Rupfen haben sie noch nicht eingestellt.

Ich hoffe natürlich, das nach richtiger Eingewöhnungszeit (der Hahn schreit immer noch aus Angst und Unsicherheit, wenn ich die Voliere reinige und dabei zu nah an seinen Sitzast komme)und regelmäßigen Aufenthalt in der Außenvoliere, die Zwei vielleicht doch noch mit dem Federnrupfen aufhören.

Die Henne hatte bereits nach relativ kurzer Zeit soviel Vertrauen gefaßt, so daß sie vorsichtig auf meinen Arm kam und auch Leckerlies aus der Hand nahm.

Am 04. Oktober 2006 verstarb die Henne in Folge eines Herzschlags. Ihre vorherige Haltung hatte ihren Tribut gefordert.

Mit dem Tod der Henne stellte der Hahn das Fressen komplett ein und mußte von mir zwangs ernährt werden, was auf einer Seite purer Stress für den Vogel war, da er immer noch sehr wenig Vertrauen zum Menschen hatte aufbauen können.

Am 11.Oktober 2006 verstarb der Hahn an gebrochenem Herzen.....

Wir suchen noch Paten