Vorstellung

Diese Homepage zeigt die andere Seite der Papageienhaltung, die nicht immer schön anzusehen ist.

Es ist eine reine private HP, welche auf keinster Weise kommerziell ausgerichtet ist.
Mit den Vögeln soll kein Geld verdient werden..... sondern sie soll Vogelbesitzer unterstützen und helfen.

Bei uns sitzen fast ausschließlich geschädigte Vögel, mit denen wir entsprechende Erfahrungen gesammelt haben und welche wir auf diesem Wege weitergeben möchten.

Nehmen Sie direkt Kontakt auf, wenn Sie ein Problem mit Ihrem Vogel haben und dringend Hilfe benötigen.

Nun möchte ich mich noch selber vorstellen, mein Name ist Heike Haller -Pico-

Seit Ende 2003 lebe ich mit meiner Familie im Westerwald, wo ich die Möglichkeit hatte, von einer ehemaligen Papageienzüchterin eine komplett eingerichtete Volierenanlage zu übernehmen, die den Anspruch eines Vogels mehr als gerecht wird, berücksichtigt man dabei auch seine vorhandenen Defizite.

Meine Familie unterstützt mich bei dieser Sache, nach ihren Möglichkeiten.
Begonnen habe ich mit der Papageienhaltung im Jahre 1999.

Wie fast jeder habe ich erst nur einen Papagei erworben, aber schon mit dem Gedanken im Hinterkopf, das dieser nicht alleine ohne Artgenosse und nur in Menschenobhut gehalten wird. Schließlich können wir als Mensch einem Vogel keine ununterbrochene Zuwendung zukommen lassen und was ganz wichtig ist, ihm seinen Artgenossen ersetzen.
Mein erster Papagei ist eine Kongo-Graupapageien Dame gewesen, für die ich einen ehmaligen Wildfang -natürlich auch einen Kongo-Graupapagei- erworben habe.

Dieser Wildfang hatte bereits schon diverse Vorbesitzer und war aufgrund sehr schlechter Erfahrung mit den Menschen zu einem Angstbeisser geworden.

Durch die Zusammenstellung einer sehr jungen Handaufzucht und einem älteren, gegenüber dem Menschen ängstlichen Wildfang, hat sich im Laufe der Zeit ein vom Wesen her sehr stabiles Paar entwickelt. Pidi hat sich inzwischen zu einer sehr starken Persönlichkeit entwickelt, die das Rupfen zumindest Zeitweise eingestellt hat und in keinster Weise mehr an eine sensible, nervöse Handaufzucht erinnert. Coco hat durch die Verpaarung mit einer HZ das Vertrauen zum Menschen zumindest soweit wieder aufgebaut, das er sich nicht mehr permanent zu Beißattacken hinreißen ließ.

Aufgrund dieser positiven Entwicklung von Coco ist in mir der Wunsch und das Bedürfnis entstanden mich in erster Linie für Papageien mit psychischen Problemen aktiv einzusetzen.

Durch die erworbene Volierenanlage hatte ich dann die Möglichkeit zur Aufnahme von verhaltensgestörten Papageien, um sie zu resozialisieren.

Zugleich erfolgte dadurch die Möglichkeit Erfahrungen mit solchen Vögeln zu sammeln und diese an andere Papageienbesitzer weiter zu geben.

Inzwischen haben bei mir viele Papageien und Kakadus ein neues und vor allem ein bleibendes Zuhause gefunden.

Diese Vögel stammen in erster Linie aus jahrelanger Einzelhaltung und wiesen überwiegend psychische Probleme wie Rupfen, Beißen, Schreien und Probleme in der Vergesellschaftung und Verpaarung auf.
Die meisten Vögel sind von mir mit viel Geduld und Verständnis für ihr Problem erfolgreich verpaart oder zumindest vergesellschaftet worden.

Mein Bestreben ist es weiterhin für solche Vögel da zu sein um ihnen und ihren Besitzern bei Fragen und Problemen rund um die annähernd artgerechte Papageienhaltung mit Rat und Tat beizustehen.

 

Anmerkung:

Coco ist im November 2010 in Folge einer Myositis und trotz intensiver ärztlicher Behandlung verstorben. Er hinterläßt eine große Lücke, die nicht mehr auszufüllen ist.........

Wir suchen noch Paten